AUFBRUCH STUTTGART ZU GAST IM LINDEN-MUSEUM STUTTGART

Nach einer kurzen Führung durch die aktuelle Sonderausstellung „Hawai’i – Königliche Inseln im Pazifik“ gab uns die Direktorin des Linden-Museums, Frau Prof. Dr. Inés de Castro, im Vortragssaal des Linden-Museums einen Einblick in die Arbeit dieses in Fachkreisen weltweit bekannten Museums.

Vision Neubau: Das Linden-Museum der Zukunft
Ethnologische Museen befinden sich heute in Transformationsprozessen: Sie stehen vor der Herausforderung, die Vorstellung von Ausstellungsorten des kulturell Fremden – des Anderen in einer zunehmend von Diversität gekennzeichneten Gesellschaft zu überwinden und eine Neuverhandlung der gesellschaftlichen Relevanz anzustoßen. Sie verstehen sich als Orte der Vielstimmigkeit, an denen die Auseinandersetzung mit Identitätsbildungen, kulturellen Dynamiken und globalen Verflechtungen multiperspektivisch stattfindet. Die Kooperation auf Augenhöhe mit Partnern der Stadtgesellschaft sowie mit Vertretern der Herkunftsgesellschaften der Objekte spielt dabei genauso eine zentrale Rolle wie der Umgang mit dem schwierigen Erbe kolonialer Sammlungen.

Neue Konzepte erfordern in die Zukunft offene Räume, die ein Museum zu einem lebendigen Ort der Begegnung und des Austauschs machen: Prof. Dr. Inés de Castro stellt die Vision für ein neues Linden-Museum vor und erläutert die Chancen und Potenziale, die ein Neubau für die Stadt und ihre Menschen mit sich bringt.

Inés de Castro und eine Machtfigur aus Zentralafrika – Foto: Harald Völkl
Inés de Castro und Graf von Linden – Foto: Harald Völkl
100 Vereinsmitglieder werden von Inés de Castro informiert – Foto: Harald Völkl
Inés de Castro und Wieland Backes – Foto: Harald Völkl
Inés de Castro im Gespräch mit Christian von Holst – Foto: Harald Völkl

ALEXANDER GÉRARD – ERFINDER DER ELBPHILHARMONIE

Am 18.12.2017 berichtete Alexander Gérard davon, wie bürgerschaftliches Engagement die Elphilharmonie, das neue Wahrzeichen Hamburgs, ermöglichte.

Foto: Thies Rätzke

Wir freuen uns, einer interessierten Öffentlichkeit das Manuskript seines Vortags zugänglich machen zu können. Dieser Text ist rechtlich geschützt und nicht für eine weitergehende Veröffentlichung freigegeben. Eine Verwendung durch Dritte, auch die ausschnittweise, bedarf der ausdrücklichen Genehmigung des Verfassers.

Die pdf-Datei mit dem Text finden Sie hier zum Herunterladen.

CHRISTIAN VON HOLST: STUTTGART EINST – STUTTGART JETZT

Zunächst als Vortrag im Hospitalhof, dann als Präsentation in der Staatsgalerie und im Haus der Geschichte und nun für alle Interessierten auf unserer Internetseite: Wir freuen uns sehr, dass wir die von Christian von Holst in langer Archivrecherche gefundenen historischen Ansichten Stuttgarts sowie Pläne und Karten zum Download anbieten können – einmalige Dokumente und fotographische Zeitzeugen zur städtebaulichen Geschichte der heutigen Kulturmeile, der B14 und darüber hinaus.

Prof. Dr. Christian von Holst, Direktor der Staatsgalerie Stuttgart von 1994 bis 2006, hat sich während seiner Museumsjahre intensiv mit der Geschichte und Kunst Stuttgarts seit dem späten 18. Jahrhundert befasst und in den letzten Jahren besonders Recherchen zur Entwicklung der Stadt und den Ansichten ihrer Straßen und wichtigsten Gebäude angestellt. In seiner Bilderschau bietet er ein aufschlußreiches Nebeneinander früherer, vielfach unveröffentlichter und heutiger Darstellungen Stuttgarts, die zu einem Überdenken mancher getroffener Entscheidung anregen könnte.

Die Datei der Bilderschau (mit einer Größe von ca. 60 MB) finden Sie hier zum Herunterladen.

Hinweisen wollen wir in diesem Zusammenhang auch auf einen Vortrag Christian von Holsts in der Staatsgalerie Stuttgart unter dem Titel "40 Jahre James Stirling in Stuttgart". Eine Bilderschau dieses Vortrags erhalten Sie auf den Internetseiten der Staatsgalerie Stuttgart. Besonders den zweiten Teil seines Vortrags widmet er der Stuttgarter Verkehrsschneiße, an der der Stirling-Bau der Staatsgalerie Stuttgart und weitere hochrangige Kulturinstitutionen der Stadt und des Landes liegen.